VetMed Uni Wien – unsere Erfahrung

Eins vorweg, vom ersten Anruf bis zur Abholung unseres Buben hat alles perfekt geklappt. Aber nun mal der Reihe nach :

Am Donnerstag Abend hat Oskar vor Schmerzen herzzerreissend gejault, so dass wir unbedingt sofort etwas unternehmen mussten. Nach einer kurzen Recherche haben wir die Notfall Nummer der Vetmed Uni Wien gewählt und nach einem Gespräch mit einer Ärztin war klar, Oskar muss in’s Spital.

Bei der Einfahrt wurden wir vom Portier bereits mit den Worten „sind sie der Herr mit dem Rotti Welpen ?“ begrüsst und sofort in die Notambulanz weitergeleitet. Nach dem Erledigen diverser Formalitäten hat sich nach einigen Minuten bereits die Ärztin, mit der wir telefoniert hatten, um Oskar gekümmert. Nach einer Bestandsaufnahme wurde ein Röntgen gemacht und keine 15 Minuten später wurden wir bereits mit dem Ergebnis konfrontiert : eine massive schmerzhafte Entzündung im Gelenk. Deutlich auf dem Röntgen zu sehen war auch die Flüssigkeitsbildung im bzw. am Gelenk. Nach einer genauen Erklärung des Zustands durch die Ärztin sind wir ihrem Rat gefolgt, Oskar im Spital zu lassen damit er die bestmögliche Behandlung bekommen kann. Bei der Einlieferung sind 30% der Kostenschätzung sofort zu bezahlen, war mit der Kreditkarte aber kein Problem.

Am nächsten Vormittag kam dann der erste Anruf der behandelnden Ärztin mit einer für uns erschreckender Diagnose. Oskar hat eine akute Arthritis aber zusätzlich noch einen eitrigen Hautausschlag sowie Girardien (Einzeller im Darm), die für den massiven Durchfall verantwortlich sind. Aufgrund dieses Krankheitsbildes wurde Oskar auf die Isolierstation verlegt (Einzelhaft) und bekommt dementsprechend Medikamente. Wir wurden darauf hingewiesen, dass diese Summe an Symptomen für einen so jungen Welpen sehr ungewöhnlich ist und wurden auch mehrmals gefragt, ob wir den Buben bei einem Österreichischen Züchter gekauft haben. Weiters wurde uns erklärt, dass man aufgrund des Alters und des schwachen Zustandes alle Medikamente schwächer dosieren muss aber es nun endlich klar sei, wie die Behandlung von Oskar fortgeführt werden kann.

Ab diesem Moment wurden wir einmal täglich sehr ausführlich über den Zustand von Oskar telefonisch in Kenntnis gesetzt. Am Montag dann die erlösende Meldung, wir können Oskar am Nachmittag abholen.

Bei der Abholung erklärte uns die Ärztin dann genau, welche Behandlungen und Untersuchungen bei unserem Buben durchgeführt wurden – diagnostiziert wurde er von einem Chirurgen, Dermatologen, Zahnarzt, Internisten und Allgemeinmediziner – des weiteren wurde zusätzlich eine Ultraschall Untersuchung und erneut ein Röntgen gemacht. Zum mitnehmen haben wir Tabletten, Magenschutz und ein Hautbad bekommen.

Die ganze Untersuchung und Behandlung hat in der VetMed dann mit 1.500,– Euro zu Buche geschlagen, aber das ist uns der Bube auf jeden Fall Wert.

Zusammenfassend können wir sagen, dass wir uns in der VetMed sehr gut aufgehoben fühlten und auch den Eindruck hatten, sehr kompetent beraten und behandelt geworden zu sein.

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