Traurig – Oskar im Spital

Nach dem letzten Tierarztbesuch waren wir doch beruhigt dass mit dem kleinen alles in Ordnung ist, aber dann kam’s doch noch dicker nach !

Am Donnerstag Abend hatten wir beim Gassi gehen noch reichlich Spass und Oskar ist noch brav und lustig gelaufen. Zuhause kam er plötzlich zu mir und hat sich ganz seltsam ruhig zu mir gelegt, was schon einmal ungewöhnlich ist. Aus dem nichts hat er plötzlich laut aufgejault und dann habe wir gesehen, dass er das rechts hinten scheinbar Schmerzen hat. Wir haben ihn in sein Kisterl gelegt, aber bei jeder Bewegung hat er ganz erbärmlich gejault. Nach einer kurzen Wartezeit haben wir dann die Notfallnummer der VetMed Uni Wien gewählt und sind nach einem kurzen Gespräch sofort losgefahren. Vom Portier wurden wir sofort mit : „Sie sind der Herr mit dem Rottweiler Welpen“ begrüßt und wurden gleich in die Notfall Station weitergeleitet. Sofort wurde ein Röntgen gemacht und festgestellt, dass nichts gebrochen ist. Nachdem der Arme aber derartig starke Schmerzen hatte wurde uns von der Ärztin empfohlen Oskar im Spital zu lassen, was wir dann auch getan haben. Die Trennung war für uns mindestens genauso schrecklich wie für den Kleinen, der das auch durch lautstarkes verzweifeltes heulen kundgetan hat.

Am nächsten Tag wurde bei Oskar ein großes Blutbild, Röntgen, Ultraschall sowie eine erneute Kotuntersuchung durchgeführt. Auf das Resultat dieser Untersuchung waren wir allerdings in keiner Weise vorbereitet.

Oskar hat im Kniegelenk eine heftige Entzündung, der Durchfall kommt von Einzellern (Girardien) und auf seiner Haut befinden sich eitrige Pusteln. Außerdem sei er für sein Alter doch ungewöhnlich klein bzw. schwach. Diese Diagnose hat uns richtig umgehauen, zumal uns einen Tag davor der Tierarzt erklärt hat dass mit dem Buben alles in bester Ordnung sei. In der Zwischenzeit musste das Gelenk punktiert werden um die Schmerzen zu lindern. Bedingt durch die Darmbakterien ist Oskar in der Isolierstation. Nachdem Oskar mittlerweile von mehreren Ärzten (Chirurg, Dermatologe, Zahnarzt, Internist und Allgemeinmediziner) diagnostiziert wurde teilte man uns mit, dass er sich nun auf dem Weg der Besserung befindet. Wir werden täglich telefonisch über seinen Zustand auf dem Laufenden gehalten und die letzte Meldung ist nun, dass eine Schmerzlinderung eingetreten ist. Wir nehmen an dass er auf die Medikamente anspricht und warten nun täglich auf den neusten Stand der Dinge.

Dass unser Vertrauen in Tierärzte nun sehr erschüttert ist kann man sich vorstellen, zumal wir jedesmal anderes Futter und Salben kaufen durften. Auch nach der Untersuchung des Kots wurde uns ja immer gesagt dass alles in Ordnung sei.

Es ist sehr ungut, dass wir ohne den Buben nach Hause kommen, wir haben uns schon sehr an ihn gewöhnt und warten nun darauf, wie es weitergeht.

4 Antworten auf „Traurig – Oskar im Spital“

  1. Hallo Oskar

    Es tut uns Leid das Du so krank bist.
    Wir hoffen das Du bald wieder gesund bist damit wir Dich kennenlernen dürfen.

    lg
    Richard und Martina

    1. Hallo Helga und Julius,

      ich bin heute wieder nach hause gekommen aber bin halt noch sehr matt. Der Spitalsaufenthalt hat mich schon sehr mitgenommen aber ansonsten geht’s hoffentlich wieder aufwärts.

      Liebe Grüße
      Oskar

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