Resumee nach 3 Monaten

Oskar – Dwain in Fidem
Eine erste Zusammenfassung

Mittlerweile sind 3 wirklich ereignisreiche Monate mit unserem neuen Familienmitglied Oskar – Dwain in Fidem vergangen und es ist Zeit für eine erste Zusammenfassung.

Wir sind wirklich sehr sehr happy mit dem Buben, er lernt sehr schnell, ist (manchmal zu) gutmütig, extrem vertrauensvoll und kurz gesagt, ein wirklich super braver Bub und ein echter Familienhund. Er hat sich mittlerweile auch sehr gut in unseren Tagesablauf integriert und wir können ihn problemlos überall mitnehmen. Gesundheitlich denken wir, dass Oskar auf dem richtigen Weg ist, es wird halt noch einige Zeit dauern, da er ja im Wesentlichen eine komplette Baustelle ist.

Würden wir uns aus heutiger Sicht wieder so entscheiden ?
Vermutlich nicht.

Warum würden wir uns anders entscheiden ?

1.) Kein Hund von einem Züchter

Wir wollten einen Hund haben, mit dem wir auch etwas unternehmen können und nicht ständig den Arzt besuchen müssen.  Dafür haben wir auch den handelsüblichen Preis von € 1.500,– bei einem vom ÖRK ausgewiesenem Züchter bezahlt, für einen Welpen aus einer Leistungszucht -> Hier gehts zur Ahnentafel.
Aus heutiger Sicht wissen wir, dass wir zu leichtgläubig waren und die Alarmzeichen nicht erkannt haben, z.Bsp. dass nach 2 Wochen 3 Welpen verstorben sind und dass Oskar (Dwain in Fidem) mit dem Abgabegewicht von 4,05kg im Gegensatz zur Aussage des Züchters viel zu leicht für einen Rottweiler Welpen war. Leider haben sich daraus viele Probleme ergeben, für die lt. Züchter wir verantwortlich sind. Einige seiner Probleme sind eine Arthritis mit 10 Wochen, defektes Kreuzband sowie eine nicht funktionierende Darmflora und daraus resultierende Entzündungen.

Er darf eigentlich nicht springen (Kreuzband) und auch kein normales Hundefutter bekommen (Darmflora). Durch seine Krankheit von Anfang an können wir ihn nicht impfen lassen und als Folge davon können wir auch nicht in eine Hundeschule gehen. Uns wurde zwar vom Züchter angeboten, Oskar (Dwain in Fidem) zurückzunehmen aber nach 2 Monaten! bei uns ist er uns natürlich sehr an’s Herz gewachsen und wir haben dieses Angebot abgelehnt. Weitere Unterstützung mit Ausnahme guter Wünsche seitens des Züchters gab es keine.

2.) Stigmatisierung – Listenhund

Aufgrund der schrecklichen Vorfälle mit einem von einer stark alkoholisierten Frau geführtem Rottweiler und der darauf folgenden Hetze gibt es seitens der Wiener (SPÖ) Politik eine Pauschalverurteilung von Hunden und auch deren Besitzern. Bei vielen Spaziergängen sind diese Vorurteile zu spüren und nicht nur dass diese Vorurteile falsch sind ist es erschreckend, wie manche Menschen und auch manche Medien diese sogenannten „Listenhunde“ und deren Besitzer generell als schlecht, asozial und voll von  Komplexen abstempeln. Da wird von aggressiven Hunden und deren zumeist asozialen Besitzern als Gefahr für die Allgemeinheit gesprochen. Und diese allgemeine Verurteilung ist nicht nur traurig sondern belastet natürlich auch.

Also, was würden wir anders machen ?

Wahrscheinlich keinen Listenhund nehmen, sondern eher einen Welpen vielleicht aus einem Tierheim. Die Geschichte mit „ein billiger Hund kommt teuer“ können wir nicht bestätigen, denn unser Welpe aus guter Zucht hat uns bisher gut € 3.000,– bis € 4.000,– an Arzt und Medikamenten gekostet.

Wenn einen Hund vom Züchter, dann anstelle dem Züchter zu vertrauen im Vorfeld mehr Info über Abgabegewicht und mögliche Probleme einholen.

Kurz gesagt: Oskar jederzeit wieder – In Fidem sicher nicht

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